Sprossen – leicht selbst gemacht

Keimlinge von Radieschen, Kresse, und Hülsenfrüchten kann man einfach selber ziehen. Sie enthalten wertvolle Substanzen und sind zudem äusserst lecker.

Am besten eignen sich zum Ziehen von Keimlingen kleine bis mittelgrosse Auflaufformen aus Glas. Geben Sie nach dem peniblen Reinigen der Gefässe handwarmes Wasser hinein und so viele Samen, dass der Boden der Form gerade so bedeckt ist. Dann stellen Sie das Gefäss für 24 Stunden an einen hellen Ort, an dem keine direkte Sonneneinstrahlung herrscht.

Giessen Sie danach das Wasser mitsamt den Samen durch ein feines Sieb ab und spülen die Samen kräftig durch, ohne sie zu berühren. Belegen Sie dann den Boden der Auflaufform mit Papiertüchern in doppelter Lage und befeuchten diese. Darauf kommen nun die gespülten Samen, die nach 2-3 Tagen kleine hellgrüne Spitzen zeigen.

Je nach Art der Samen können diese nun bereits geerntet werden. Vor dem Zubereiten sollten die Keimlinge nochmals kräftig gespült werden. Kresse- und Radieschenkeime schmecken besonders gut auf einem guten Vollkornbrot mit Butter oder Margarine. Man kann sie auch Salaten beigeben oder in einen Teller Suppe als kleines Krönchen.

Unbedingt vorher blanchiert werden sollten Keime aus Hülsenfrüchten, also Linsensprossen, Erbsensprossen und Sprossen von Soja und Mungobohnen. Dadurch werden sie weitaus verträglicher und schmecken auch besser.

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